der Pallottinerinnen

posticon Unser MaZ-Programm

 

Im ersten Moment klingt unser Motto furchtbar altmodisch: mitleben - mitbeten - mitarbeiten. Entsetzlich fromm, oder? Ist es aber gar nicht. Unsere Freiwilligen stehen mitten im Leben, sie bekommen Seiten des Landes mit, die man in einer WG nie erleben würde. Anpacken da, wo es wirklich sinnvoll ist, Feste feiern, sich ausprobieren, unterstützt von Ordensleuten, die in der Kultur des Landes zu Hause sind und die wissen, wo es was zu tun gibt.
 

Mitleben
Das Mitleben bei Ordensleuten im Einsatzland hilft beim
Einleben in die fremde Umgebung. Unsere Freiwilligen haben in
der Gemeinschaft einen Rückhalt, aus dem heraus sie sich neuen
Erfahrungen stellen können. Dazu gehört auch der intensive Kontakt
zu einem Mentor oder einer Mentorin, wenn es doch einmal Schwierigkeiten gibt.

 
Mitbeten
Im Glauben die befreiende Botschaft Jesu erfahren – diese Chance
bietet ein Einsatz als Missionarin/Missionar auf Zeit. Wir suchen
Menschen, für die Gott eine Rolle spielt und die ihren Glauben
während des Jahres anders oder neu erleben wollen. An den
meisten MaZ-Stellen nimmt die/der MissionarIn auf Zeit am Gebetsleben
der Gemeinschaft und der Gemeinde vor Ort teil. Diese
Erfahrungen bereichern später unsere deutsche Kirche.


Mitarbeiten
Ein Jahr ist zu kurz, um wirklich eigenständig zu arbeiten, da sich
die/der MissionarIn auf Zeit erst an das ungewohnte Klima, die neue
Sprache und eine andere Mentalität gewöhnen muss. Die/der MaZ
arbeitet je nach Fähigkeiten in bestehenden Projekten mit. Meist
sind es Projekte im sozialen, medizinischen oder pastoralen
Bereich.
Es geht darum, mit offenen Augen und Ohren teilzunehmen an der
Arbeit der Menschen. Auf diese Weise macht die/der Maz
Erfahrungen, die sie/er hier in Deutschland weitergeben kann.

 

Was bedeutet Mission?

Mission heißt aufbrechen,
sich auf den Weg machen,
alles lassen,
aus sich herausgehen,
die Kruste des Egoismus zerbrechen, die uns in unser Ich einsperrt.

Mission heißt aufhören,
sich um sich selbst zu drehen,
als wären wir alleine der Mittelpunkt der Welt
und das Leben.

Mission heißt, sich nicht einschließen
in die Probleme der kleinen Welt,
zu der wir gehören.
Der Mensch ist viel größer.

Mission heißt aufbrechen,
aber nicht Kilometer fressen.

Mission heißt vor allem sich öffen
für die anderen
als Geschwister sie finden
und ihnen begegnen.

 Dom Hélder Camara